Hallo ihr Lieben,
während die Blätter in Berlin langsam von den Bäumen fallen und sich Paris und London in diesen wunderschönen, nebligen Grauschleier hüllen, sitze ich mit einer riesigen Tasse Tee in meinem Lieblingspulli hier. Wenn die Tage kürzer werden, zieht es mich emotional immer in eine gemütliche, fast schon melancholische Ecke.
Der Herbst ist für mich als Künstlerin die absolut faszinierendste Jahreszeit. Die Natur verändert ihre Palette – weg von den lauten, grellen Sommerfarben, hin zu tiefen, erdigen und ehrlichen Tönen.
Genau dieses Gefühl holen wir uns jetzt in unseren Look.
Hier ist mein ganz persönlicher Leitfaden für einen herbstlichen Look, der nicht maskenhaft wirkt, sondern deine natürliche Melancholie und Schönheit unterstreicht.
1. Die Base: Tschüss matter Sommer, hallo kuscheliger Glow
Vergiss dicke Schichten. Wenn ich TV-Stars oder Influencer für lange Drehtage vorbereite, ist die Versuchung oft groß, alles zuzukleistern. Macht das bitte im Alltag nicht! Der Herbstwind verlangt nach Feuchtigkeit.
- Mein Tipp: Eine leichte, feuchtigkeitsspendende BB-Cream oder ein Face-Oil, gemischt mit deiner Foundation. Die Haut muss atmen und darf leicht glänzen – wie von feinem Herbstregen geküsst.
2. Die Augen: Die Farben des Herbstwaldes
Hier schlägt mein künstlerisches Herz höher. Wir lassen die pastelligen Töne im Schrank und greifen zu Farben, die Wärme ausstrahlen.
- Farben: Tiefes Terracotta, warmes Kastanienbraun und ein Hauch von mattem Olivgrün.
- Technik: Verblende die Lidschatten weich und diffus nach außen. Keine harten Kanten. Es darf ein bisschen „undone“ aussehen, als hättest du den Tag in einer gemütlichen Bibliothek verbracht.
3. Die Lippen: Das Herzstück des Looks
Im Herbst hab ich eine Schwäche für dunkle Lippen. Es hat etwas unglaublich Elegantes und gleichzeitig Mysteriöses.
- Farben: Beerentöne, tiefes Pflaumenblau oder ein ehrliches, dunkles Bordeauxrot.
- Lunas MUST-HAVE: Tupfe den Lippenstift mit dem Ringfinger sanft auf die Lippenmitte und verblende ihn nach außen. Das gibt diesen „Bitten-Lip“-Effekt – als hättest du gerade an frischen Brombeeren geknabbert.
4. Und was ist mit den Haaren? (Mein Lieblingsthema!)
Ihr kennt mich – sobald es um Haare geht, bin ich nicht mehr introvertiert, da bricht die pure Leidenschaft aus mir heraus! Im Herbst sage ich: Mut zum Volumen und zur Textur.
- Der Look: Große, weiche Wellen, die ruhig ein bisschen vom Wind zerzaust sein dürfen. Ein lässiger Messy-Bun, bei dem ein paar Strähnen das Gesicht einrahmen, passt perfekt zum kuscheligen Oversize-Strickpullover. Nutzt ein gutes Texturspray für den Griff – der Look soll leben und nicht wie festbetoniert sitzen.
Mein ehrliches Fazit
Der perfekte Herbstlook muss nicht perfekt sein. Er sollte sich anfühlen wie eine warme Decke. Erlaube dir, die melancholische Stimmung dieser Jahreszeit anzunehmen und dich durch Farben auszudrücken.
Ich packe jetzt wieder meine Pinsel ein – der nächste Flieger wartet schon. Aber mein Herz bleibt heute im gemütlichen Herbstmodus.
Alles Liebe,
Eure Luna
Eure Luna